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Autogenes Training bei Krebs

Auf einen Blick

  • Autogenes Training nutzt die Vorstellungskraft, um Körper und Geist in einen Ruhezustand zu versetzen
  • Ziel: Herstellung von Ruhe, Gelassenheit und Wohligkeit
  • Nebenwirkungen, Schmerzen und Ängste können gelindert werden

Hinweis: Die Informationen dieses Fachtextes können und sollen eine ärztliche Meinung nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.

Autogenes Training

Definition

Das Wort „autogen“ ist griechisch und bedeutet: Selbst hervorgerufen. Mithilfe des autogenen Trainings soll neben der körperlichen Akutentspannung auch ein Zustand der Ruhe, Gelassenheit und Wohligkeit hergestellt werden.

Das Autogene Training nutzt die menschliche Vorstellungskraft, Gedanken, Gefühle sowie körperliche Empfindungen visualisieren zu können, sodass eine körperliche Reaktion entsteht. Hierbei wird auch von Autosuggestion gesprochen, einer Form der Selbsthypnose, bei der externe Einflüsse und Reize ausgeblendet werden und der eigene Körper und Geist in einen Ruhezustand versetzt wird. Dabei werden Sätze verwendet wie „Dein linkes Bein fühlt sich ganz leicht an“, um das entsprechende Körperteil zunächst bewusst wahrzunehmen und somit auch entspannen zu können, wodurch diese Entspannung der Körperbereiche und -funktionen erlernt werden soll.

Dabei werden die durchzuführenden Übungen durch Ruhevorstellungen unterstützt. Patienten machen dabei die Erfahrung, dass Nebenwirkungen, Schmerzen und Ängste gemindert werden können.

Wichtig zu wissen: Auch diese Form der Entspannungstechnik kann mithilfe von Büchern, CDs und Videos sowie in Kursen erlernt werden. Hier ist jedoch eine längere Übungsphase einzuplanen.

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Quellen

Zuletzt geändert am 17.08.2022

Expertengremium Psycho-Onkologie

Autor: Expertengremium Psycho-Onkologie

Hauptautorin: Dr. med. Carola Riedner - Ärztin für Allgemeinmedizin - Psychotherapie - Palliativmedizin

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Quellen

DKFZ (2013) August 2013: Zur Ruhe kommen - Entspannungstechniken für Krebspatienten. In: Deutsches Krebsforschungszentrum. https://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2013/news60.php; Letzter Abruf: 03.05.02021

DKG (o. D.) Professionelle psychologische Betreuung bei einer Krebserkrankung. In: ONKO-Internetportal. https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebs-und-psyche/professionelle-psychologische-betreuung-bei-einer-krebserkrankung.html; Letzter Abruf: 03.05.2021

Dorfmüller, M. & Dietzfelbinger, H. (2008) Psychoonkologie: Diagnostik – Methoden – Therapieverfahren. In: Urban & Fischer Verlag.

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