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Anatomie und Funktion der Brust

Die Anatomie der Brust ist prinzipiell bei allen Frauen in gleicher Weise gestaltet.

Auf einen Blick

  • Die Brust besteht unterschiedlichen Gewebearten und Strukturen
  • Bei der weiblichen Brust handelt es sich um ein sekundäres Geschlechtsorgan
  • Aufgrund der Geschlechtshormone verändert sich die Brust im Laufe eines Lebens einer Frau

Hinweis: Die Informationen dieses Fachtextes können und sollen eine ärztliche Meinung nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.

Anatomie der Brust

Anatomie und Funktion

Die weibliche Brust besteht aus 3 unterschiedlichen Geweben:

  • Drüsengewebe: besteht aus Drüsenlappen (Lobuli, bestehen aus kleineren Drüsenläppchen), die in einen Milchgang (Drüsengang, Ductulus) übergehen, der in der Brustwarze mündet
  • Bindegewebe: Trennt die Drüsenlappen voneinander
  • Fettgewebe: umgibt die Drüsenlappen und das Bindegewebe

Gut zu wissen: das Gewebeverhältnis bestimmt die Festigkeit der Brust. Je mehr Drüsen- und Brustgewebe eine Brust hat, desto fester und je mehr Fettgewebe, desto weicher ist sie. Dieses Verhältnis ändert sich im zeitlichen Verlauf. Im Alter nimmt das Fettgewebe zu.

Zusätzlich verlaufen durch die Brust:

  • Nerven: zur Reizweiterleitung
  • Blutgefäße: Verbindung mit dem Blutkreislauf
  • Lymphgefäße: Transport von Gewebsflüssigkeit

In der Brustwarze (Mamille) enden die Milchgänge und auch viele Nerven, wodurch sie sehr sensibel ist. Sie ist von einem Warzenhof (Areola) umgeben.

Entwicklung

Bei der weiblichen Brust handelt es sich um ein sekundäres Geschlechtsorgan, das sich erst in der Pubertät entwickelt. Dafür sind Geschlechtshormone (Sexualhormone) verantwortlich: Östrogene und Gestagene.

Da diese Schwankungen unterliegen, kann es auch während des Zyklus zu Veränderungen der Brust kommen. Weitere große Veränderungen entstehen durch Vorgänge während einer Schwangerschaft (und der Zeit nach der Entbindung) und den Wechseljahren. Bei letzteren nimmt das Fettgewebe in der Brust zu, während das Drüsengewebe sich zurückentwickelt.


Übrigens: erst nach der ersten Schwangerschaft und Geburt des ersten Kindes, sind die Zellen der Brustdrüse vollständig ausgereift.

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Quellen

Zuletzt geändert am 17.03.2025

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Quellen

DocCheck, F. Mamma. https://flexikon.doccheck.com/de/Mamma; Letzter Abruf: 17.03.2025

Krebsinformationsdienst Brustkrebs: Anatomie, Tumorbiologie, Prognose. https://www.krebsinformationsdienst.de/brustkrebs/anatomie-tumorbiologie; Letzter Abruf: 17.03.2025

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