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Nachsorge bei Lungenkrebs

Wann beginnt die Nachsorge bei Lungenkrebs? Welche Nachsorgeuntersuchungen sollten Sie machen?

Auf einen Blick

  • Nachsorge beginnt, nachdem die Behandlung des Tumors beendet worden ist
  • Nachfolgeuntersuchungen: Röntgen, Überprüfung der Lungenfunktion, Bronchoskopie, Computertomografie (CT) des Brustkorbs

Hinweis: Die Informationen dieses Fachtextes können und sollen eine ärztliche Meinung nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.

Nachsorge bei Lungenkrebs

Nachsorgebeginn

Sobald die Behandlung des Tumors beendet worden ist, startet die Nachsorgebehandlung. Ihre Ziele sind:

  • Die Rückkehr (Rezidiv) der Krebskrankheit zeitgerecht zu erkennen und zu behandeln
  • Weitere Nebenerkrankungen zu erkennen, zu behandeln und möglicherweise zu lindern

Nach der Entfernung der Tumore folgen routinemäßige Nachuntersuchungen, anfangs alle 3 Monate, danach in Intervallen von 6 bzw. 12 Monaten. Die Einhaltung der Termine ist unbedingt notwendig. Kontinuierliche Überprüfung gibt die Sicherheit, zeitgerecht Maßnahmen gegen neue Tumore sowie eventuelle Begleit- und Folgeerkrankungen einleiten zu können.

Erst nach 5 Jahren ohne Rückfall können die Kontrollen in weiteren Abständen absolviert werden.

Wichtig zu wissen: Die Häufigkeit der Arztbesuche ist letztendlich von der Situation jedes Krebspatienten und dem Verlauf der Krebserkrankung abhängig. 

Nachsorgemöglichkeiten

Die erste Nachsorgeuntersuchung wird bereits vier bis sechs Wochen nach den Behandlungen durchgeführt. Ziel ist es, mögliche Komplikationen der Behandlungen frühzeitig festzustellen.

In den Nachsorgeuntersuchungen erkundigt sich der Arzt nach dem allgemeinen Befinden des Patienten und führen weitere Untersuchungen durch. Nachsorgeuntersuchungen können bei Bronchialkarzinomen sein:

  • Röntgenaufnahme
  • Überprüfung der Lungenfunktion
  • Bronchoskopie
  • Computertomografie (CT) des Brustkorbs

Wichtig zu wissen: Die Nachsorgeuntersuchungen finden zu Beginn alle drei Monate statt, später werden die Intervalle auf sechs beziehungsweise zwölf Monate erweitert. Bleibt man fünf Jahre rückfallfrei, können die Abstände der Nachsorgeuntersuchungen erweitert werden.

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Quellen

Zuletzt geändert am 29.08.2022

Expertengremium Onkologie

Autor: Expertengremium Onkologie

Hauptautor: Dr.med. Wolfgang Abenhardt - Facharzt für Hämatologie und Onkologie

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Quellen

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. (2019) Lungenkarzinom, kleinzellig (SCLC). In: Onkopedia. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/lungenkarzinom-kleinzellig-sclc/@@view/html/index.html; Letzter Abruf: 04.05.2021

Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. (2019) Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig (NSCLC). In: Onkopedia. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/lungenkarzinom-nicht-kleinzellig-nsclc/@@view/html/index.html; Letzter Abruf: 04.05.2021

Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe & AWMF (2017) Leitlinienprogramm Onkologie: Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms. In: Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe & AWMF. http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Lungenkarzinom.98.0.html; Letzter Abruf: 04.05.2021

Tumorzentrum, M. (2017) Tumoren der Lunge und des Mediastinums. Manual – Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. In: Tumorzentrum München.

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