Was ist Prostatakrebs?
Auf einen Blick
- Ein Prostatakarzinom ist eine Krebserkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata) beim Mann
- Die Vorsteherdrüse (Prostata) gehört zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes
- Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen
Hinweis: Die Informationen dieses Fachtextes können und sollen eine ärztliche Meinung nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.
Definition
Prostatakrebs, auch als Prostatakarzinom bezeichnet, ist ein bösartiger Tumor der männlichen Vorsteherdrüse. In Deutschland ist Prostatakrebs bei Männern die Krebserkrankung, die am häufigsten vorkommt. Meist tritt sie im äußeren Bereich der Vorsteherdrüse auf.
Wichtig zu wissen: Das Prostatakarzinom hat die Tendenz zur Ausbreitung über die eigene Kapsel, die es begrenzt, hinaus, an den Nervenfasern entlang in die Lymphbahnen und -knoten wie auch Metastasierung in die Knochen.
Gutartigen Prostatavergrößerung
Die Unterscheidung eines bösartigen Tumors von einer gutartigen Prostatavergrößerung ist von großer Bedeutung. Die gutartige Vergrößerung bringt ähnliche Beschwerden mit sich, jedoch findet hier im Unterschied zu Krebs kein invasives Wachstum statt.
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Quellen
Zuletzt geändert am 29.08.2022
Autor: Expertengremium Onkologie
Hauptautor: Dr.med. Wolfgang Abenhardt - Facharzt für Hämatologie und Onkologie
Quellen
Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe & AWMF (2014) Leitlinienprogramm Onkologie: : S3-Leitlinie Prostatakarzinom. In: Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe & AWMF. http://leitlinienprogrammonkologie.de/Leitlinien.7.0.html; Letzter Abruf: 04.05.2021
EAU Prostate Cancer. In: EAU. http://uroweb.org/guideline/prostate-cancer/; Letzter Abruf: 04.05.2021
Schmoll, HJ., Höffken, K. & Possinger, K. (2006) Kompendium Internistische Onkologie. In: Springer Verlag.
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