Arzt informieren
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt offen über komplementäre Krebstherapien! Ihr behandelnder Arzt benötigt die Information, dass Sie auch auf komplementärmedizinische Therapien zurückgreifen. Zusätzliche Therapien können einen Einfluss auf die Haupttherapie haben.
Auf einen Blick
- Den behandelnden Arzt immer über komplementäre Krebstherapien informieren
- Falsche Anwendung kann Probleme (finanziell oder gesundheitlich) verursachen
Hinweis: Die Informationen dieses Fachtextes können und sollen eine ärztliche Meinung nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.
Arzt informieren
Ca. zwei Drittel der Patienten verschweigen ihrem Arzt, dass sie biologische Komplementärmedizin heranziehen. Jedoch ist es wichtig, dass alle behandelnden Ärzte über sämtliche Therapien des Patienten informiert sind. So ist es durchaus möglich, dass zusätzliche Krebstherapien Einfluss auf die Haupttherapie haben und die Genesung bzw. den Krebs sogar verschlimmern. Auch Mittel auf pflanzlicher Basis können für die Bekämpfung bestimmter Krebsarten schädlich sein. So zählt diese auch als schädlich, wenn sie keinen Mehrwert hat und den Patienten ablenkt oder finanziell belastet.
Wichtig: Sprechen Sie im Vorfeld offen mit Ihrem Arzt über komplementäre Krebstherapien!
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Quellen
Zuletzt geändert am 03.08.2022
Autor: Expertengremium Naturheilkunde
Hauptautor: Wolfgang Doerfler - Facharzt für Neurologie, Arzt für Naturheilverfahren
Beratungsstelle Komplementärmedizin und Naturheilkunde am Tumorzentrum München
Quellen
von Kieseritzky, K. & Kühne, J. (2018) Komplementäre Medizin bei Krebs - Möglichkeiten und Grenzen. In: ONKO-Internetportal. https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/therapieformen/komplementaere-medizin-moeglichkeiten-und-grenzen.html; Letzter Abruf: 05.06.2020
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